Bei einsetzendem Frost sorgt ein Tennisball im Wintergarten für Neugier und Verwirrung bei den Nachbarn. Gartenbauverbände und andere Experten versichern uns, dass es das bescheidene Leben der einheimischen Tierwelt völlig verändern kann.
Wenn Sie an einem frostigen Morgen durch den Garten gehen, ist Ihnen vielleicht schon einmal eine Leuchtstofflampe aufgefallen Tennisball, der mitten in einem zugefrorenen Teich schwimmt. Zuerst denkt man, es sei ein vergessenes Spielzeug, ein Überbleibsel eines Tennisspiels, und dann fragt man sich, ob es sich tatsächlich um einen cleveren Trick handelt.
In den letzten Wintern verbreitete sich die Praxis unter Gärtnern, da der Wetterdienst häufige Fröste vorhersagte. Tierschutzvereine und Wildgärtner sehen darin einen echten Vorteil für Vögel und Igel. Das Erstaunlichste ist, dass alles noch vor Ende der Woche passieren wird.
Warum ein Tennisball in Ihrem Garten diesen Winter alles verändern kann
Sobald die Temperatur unter Null sinkt, gefrieren Gewässer im Garten: ein Teich, ein kleiner Pool, sogar eine gewöhnliche Untertasse auf der Terrasse. Vögel finden kein Wasser mehr zum Trinken oder zum Reinigen ihrer Federn, Fische und Insekten haben keinen Sauerstoff mehr und der Europäische Igel, der bis zu 1,6 km pro Nacht zurücklegen kann, ist überall mit Frost konfrontiert.
