Zamiokulkas gelten als „unzerstörbare“ Pflanze, doch in den meisten Fällen ist es nicht die mangelnde Pflege, die ihr schadet, sondern ihr Übermaß. Diese Pflanze mag kein nasses Substrat und jede Überwässerung schädigt schnell die Wurzeln. Wenn die Blätter beginnen, sich gelb zu färben, die Stängel weicher werden und die Pflanze nicht mehr wächst, liegt das Problem fast immer im Topf. In tschechischen Wohnungen und Häusern ist dies besonders im Winter relevant: Die Luft in den Räumen ist durch die Heizung trocken und der Untergrund kann nach dem Gießen langsamer trocknen, als es auf den ersten Blick scheint.
Aktivkohle ist ein „Allheilmittel“ für die meisten Zamiokulkas-Probleme

Das ist kein trendiger Internet-Trick, sondern ein bewährter Inhaltsstoff, der genau dort wirkt, wo Zamiokulkas normalerweise das größte Problem haben: in feuchtem, „stagnierendem“ Substrat.
Aktivkohle fungiert als Filter. Es nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf, begrenzt die Entwicklung von Bakterien und Schimmel und hilft, den Boden nach dem Gießen zu „reinigen“. Wenn die Wurzeln anfangen zu faulen, entsteht ein Umfeld, in dem sie sich leichter regenerieren können. Es beschleunigt das Wachstum nicht direkt, sondern beseitigt, was es blockiert.
