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Sieht Ihre Hortensie traurig aus? Ein Teelöffel dieser Küchenabfälle verleiht ihm seine ursprüngliche Schönheit zurück.

Verblassende Blüten, vergilbte Blätter, weniger üppige Blütenstände: Ihre Hortensie hat den Charme verloren, der früher den Garten erhellte. Wir denken oft darüber nach, es an einen anderen Ort zu verpflanzen oder einen Beutel mit gekauftem Dünger wegzuwerfen, ohne uns immer darüber im Klaren zu sein, dass das Problem nicht wirklich im Boden liegt.

Was ist, wenn das Problem ein zu kalkhaltiger, schlechter Boden ist, der im Laufe der Jahre einfach ausgelaugt wird? Die gute Nachricht ist, dass einfache braune Küchenabfälle, die täglich in Millionen von Haushalten anfallen, dazu beitragen können, die Gesundheit Ihres Busches wiederherzustellen. Die Lösung finden Sie direkt neben Ihrer Kaffeemaschine.

Warum Ihre Hortensie wirklich welkt

Sieht Ihre Hortensie traurig aus? Ein Teelöffel dieser Küchenabfälle verleiht ihm seine ursprüngliche Schönheit zurück.
Hortensie

Hortensien sind säureliebende Pflanzen: Sie bevorzugen leicht saure Böden, die reich an organischen Stoffen sind. Wenn der Boden zu kalkhaltig ist, steigt der pH-Wert und die Blätter werden mit gelben Flecken bedeckt, während die Adern grün bleiben – das ist ein typisches Symptom einer Chlorose. Die Blüten werden rosa, dann matt, die Pflanze sieht trotz Bewässerung müde aus.

In solchen Böden sind die darin natürlich vorkommenden Eisen- und Aluminiummengen blockiert und die Wurzeln können nicht mehr darauf zugreifen. In diesem Fall genügt die Zugabe eines milden, leicht sauren und nährstoffreichen Düngers, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Kaffeesatz, dieser bekannte Küchenabfall, kann genau diese Rolle spielen.

Kaffeesatz und Hortensie: ein Löffel, der alles verändert

Sieht Ihre Hortensie traurig aus? Ein Teelöffel dieser Küchenabfälle verleiht ihm seine ursprüngliche Schönheit zurück.
Hortensie

Analysen zeigen, dass Kaffeesatz einen pH-Wert von 6,2 bis 6,8 und eine NPK-Zusammensetzung von etwa 2 % Stickstoff, 0,3 % Phosphor und 0,6 % Kalium aufweist. Stickstoff ist organisch und wird von Bodenmikroorganismen langsam freigesetzt: Er belebt die Blätter, ohne die Wurzeln zu verbrennen. Gleichzeitig verbessert ein mäßiger Säuregehalt die Löslichkeit von Eisen und Aluminium, was die Chlorose begrenzt und die Farbe der Blüten allmählich intensiviert.

Um einen Hortensienstrauch „aufzuwecken“, geben Sie einen Esslöffel gut getrocknete Kaffeebohnen hinzu, bei bereits bewurzelten Pflanzen sind es von März bis Juli bis zu zwei Esslöffel pro Monat. Die richtige Methode ist einfach:

  1. Verteilen Sie die Samen kreisförmig mit einem Durchmesser von etwa 20 cm um den Strauch herum, ohne dessen Basis zu berühren.
  2. Achten Sie darauf, dass die Schicht sehr dünn ist, nicht mehr als 5 mm.
  3. Kratzen Sie vorsichtig an der Oberfläche und gießen Sie dann Wasser, um den Kaffeesatz in die Erde einzusaugen.

Richtige Dosierung von Kaffeesatz für Hortensien: Fehler, die Sie vermeiden sollten

Die wirkliche Gefahr besteht darin, dass Sie versucht sein könnten, den gesamten Filter an einem Ort zu entsorgen. Eine dicke Schicht nassen Kaffeesatzes verdichtet sich und bildet eine Kruste, die den Luft- und Wasserzugang blockiert und schließlich die Oberflächenwurzeln erstickt. Es ist besser, die Dosis aufzuteilen: Im Topf alle vier bis sechs Wochen die Dosis auf einen halben Löffel reduzieren, immer gut getrocknet und zerstoßen. Bei bereits sehr sauren Böden die Abstände zwischen den Anwendungen verlängern.

Noch etwas: Dieses Verfahren hat eine langfristige Wirkung. Kaffeesatz nährt den Boden und reguliert allmählich den pH-Wert. Dadurch verändert sich die Farbe der Hortensie in einer Woche nicht. Bei regelmäßiger Düngung, manchmal unter Zugabe einer kleinen Menge Kompost oder Tannennadelmulch, reicht dieses Ritual jedoch aus, um aus einem langweiligen Strauch einen gesunden Hortensienstrauch zu machen.